Zuletzt geändert am 23.04.2008
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Die vereinigten Rittergüter zu Marlesreuth

 
Die vereinigten beiden Rittergüter in Marlesreuth und ihr Ende 1701 - 1796

Christoph Karl von Wildenstein hatte am 9. April 1701 das Untere Rittergut Marlesreuth und 
am 28. April 1903 das Obere Rittergut Marlesreuth erworben, und so befand sich nun der gesamte Besitz wieder in einer Hand. Christoph Karl von Wildenstein starb am 16. Mai 1732. Auf Drängen der Gläubiger wurde Marlesreuth am 23. März 1734 unter Zwangsverwaltung gestellt.

Christoph Ludwig von Wildenstein, der Sohn des Christoph Karl von Wildenstein, kaufte mit seinen Brüdern und Vettern im Jahre 1720 von Wolf Christoff von Reitzenstein das Gut Nestelreuth und starb am 7. Dezember 1736.
Sein Sohn Karl Wilhelm Friedrich von Wildenstein gab Nestelreuth wieder auf, so daß für dessen Sohn, Johann Martin Karl von Wildenstein nur das sequestrierte Rittergut Marlesreuth übrigblieb.
Martin von Wildenstein, geboren am 18. September 1757 zu Wien, trat 1777 in fürstlich bambergische Dienste und diente zuerst im 5., und dann im 9. Linien-Infantrie- Regiment. 1784 verheiratete er sich mit Maria Anna Haug aus Bamberg. 
Der Ehe entsprossen 4 Töchter, aber kein Sohn. - 
Nach vorläufiger Allodifikation veräußerte er das Rittergut Marlesreuth im Jahre 1796 an das Hochstift Bamberg, welches den Hofbau zerschlug.
Martin von Wildenstein verkaufte seinen Restbesitz zu Marlesreuth laut Kaufbrief vom 27. Juni 1805 an den Bauern Georg Rödel.
Martin von Wildenstein wurde 1817 als Freiherr in die Adelsmartikel aufgenommen; am 16. Oktober 1822 wurde er als Hauptmann pensioniert und am 11. Mai 1828 ist er als der Letzte seines Stammes in Bamberg gestorben.