Zuletzt geändert am 23.04.2008
Copyright (c) 1999 by TeuchiSoft
Die Namensgebung

 
Marlesreuth

Siedlung auf der Reuth am Mark, d. i. dem Grenzholze. Der Ort verdankt der Grenzlage seinen Namen. Durch Marlesreuth verlief in alter Zeit die Grenze des burggräflichen Nürnbergischen, später markgräflich Brandenburgischen Amtes Schauenstein und des bischöflich Bamberger Amtes Radeck (später Enchenreuth) vorbei. 

Bärenhaus

Am Bärenbach gelegen. 25.3.1560..... in Betreff des Holzes, das Bernholz genannt. Die Bärenhäuser sind im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts entstanden. Ihr Name soll herrühren von der Waldabteilung "Bärenholz" mit ehedem Bären und einem Bärenfang. 1789 "Zusammenstellung der Hochfürstlich bambergischen Untertanen der Nestelreuther Adelsherrschaft"; darin als Bewohner von "Bärenholz" genannt; Johann Friedrich und Johann Albrecht Schmidt. Ersterer ist auch genannt in zwei von Reizensteinschen Lehenbriefen für Jacob Häßler 1770 und 1778. Dieser Johann Friedrich ist wohl der erste Ansiedler auf den vorderen Bärenhäusern gewesen.

Garles

Die Einöde trägt ihren Namen vom Garleswald, an dem sie liegt. 22.8.1480 Acker bei dem Gerlachs.

Molkenbrunn

Siedlung am Brunnen bei der Melkstätte; ein Brunnen bei dem einst die Kühe gemolken wurden.
.....Benennung einer Quelle, deren Wasser wohl Heilkräfte zugeschrieben wurden, das man also wie Molken zur Genesung trank.

Nestelreuth

Zur Nesselrodung; Siedlung wo zur Anlegung derselben die vielen Brennessel gerodet werden mußten; mundartlich Brennnestl. Man will den Namen von der Familie Nester ableiten, von denen 1502 Jorg Nester in Dreigrün, ein Hanns Nester 1464 im Rate zu Naila saß und ein anderer, namens Nicolaus Nester um 1480 Pfarrer in Selbitz war.